Meine Meinung zu: "Wie durch ein Wunder" von Ben Sherwood


Ben Sherwood erzählt in "Wie durch ein Wunder" die rührende Geschichte der Brüder Sam und Charlie, deren innige Liebe zueinander selbst den Tod überdauert, beide allerdings vom eigentlichen Leben abhält.

Charlie und Sam St.Cloud sind Brüder mit einer äußerst engen Beziehung zueinander... fast könnte man sie als die Verkörperung der Geschwisterliebe bezeichnen. Doch eines Tages begehen sie einen folgenschweren Fehler.         Bei einem Autounfall stirbt Sam und auch Charlie kommt nur knapp mit dem Leben davon.
Die Haupthandlung von "Wie durch ein Wunder" beginnt etwa 5Jahre nach dem tragischen Unfall;                     Charlie verdient seinen Lebensunterhalt mit der Pflege und Instandhaltung des örtlichen Friedhofes und hält noch immer an dem Versprechen fest, das sich die Brüder in jener schicksalhaften Nacht gaben.
Jeden Abend, pünktlich zum Sonnenuntergang, trifft er sich mit dem Geist seines Bruders, um im Wald "werfen und fangen" zu üben. Keiner der beiden Brüder hat die Folgen des Unfalls je wirklich akzeptiert und so halten sie beinahe zwanghaft an einem Zustand fest, der keine wirkliche Entwicklung zulässt.
Als Charlie die junge Seglerin Tess Caroll kennen und lieben lernt, scheint sich alles zu ändern, doch schon bald müssen sie begreifen, dass ihre Liebe in großer Gefahr ist.
Charlie muss nun entscheiden, in welcher Richtung sein nächster Schritt führen wird - Zukunft oder Vergangenheit
"Wie durch ein Wunder" ist ein wundervoller Roman, der zeigt, dass loslassen nicht zwangsläufig verlieren bedeuten muss und echte Liebe keine Grenzen kennt.

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